Wie entsteht ein digitales Gemälde?
Zuerst im Kopf und dann mit Grafikstift, Grafiktablett
und der Maus auf dem Computer.
Foto: Jörg Steck
Digitales Malen ist, ebenso wie die traditionellen Malverfahren, eine Technik, die im kĂ¼nstlerischen Prozess
zu einem probaten Mittel der Kunst wird.
Es geht bei dieser Arbeit mit einer groĂŸen Palette von verschiedenen Programmen und digitalen Werkzeugen am Computer, sowie dem Zeichnen mit einem digitalen Zeichenstift auf einem Grafiktablett oder mit der Computermaus nicht um die Imitation traditioneller Maltechniken, sondern um die Nutzung der speziellen, digitalen Möglichkeiten.
So entsteht eine eigene, ausdruckstarke und entwicklungsfähige Bildsprache.
Ein digitales Gemälde entsteht aus einer Vielzahl von Ebenen, die je nach ihrer Anordnung und ihrer Deckkraft das Ergebnis
in die gewĂ¼nschte Richtung bringen. Mit unterschiedlichsten Filtern und Plug-ins lassen sich Farbgebung, Effekte und Stimmungen erzeugen.
Mit einer Vielzahl von Pinselformen und -eigenschaften sowie einer fast unbegrenzten Farbskala kann man auf dem Grafiktablett zeichnen.
Mit Pfaden lassen sich Bereiche definieren und Bildelemente einfĂ¼gen. Nachbelichtungs- oder Abwedlerwerkzeug ermöglichen, gezielt Lichter oder Schatten zu setzen. Daneben stehen eine Vielzahl weiterer Werkzeuge wie Zeichenstift, Buntstift, Kopierstempel, Radierer, Weichzeichner, Mischpinsel, Wischwerkzeug, Schwamm etc. fĂ¼r eine
nahezu unbegrenzte kĂ¼nstlerische Arbeit zur VerfĂ¼gung.
Beispielhafte, gekĂ¼rzte Zusammenfassung Ă¼ber die Entstehung eines digitalen Gemäldes